Tests und Medikamente

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(…)Der bewegende Frontal 21 Bericht machte anhand persönlicher Berichte und eingehender Recherchen deutlich, welche Menschenrechtsverletzungen bis in die 70er Jahre in Form von Medikamententests an Jugendlichen Hand in Hand mit Nazi-Ärzten und Pharmafirmen in Einrichtungen begangen wurden. Der Bericht macht aber auch deutlich, dass viele Betroffene heute immer noch keine adäquate Entschädigung, geschweige denn Entschuldigung für das große Leid und die Nachwirkungen, die sie heute noch durchleben, erhalten. Das ist genauso skandalös und unverständlich, wie die Reaktion des Franz Sales Hauses auf den Bericht. Nicht nur, dass die Einrichtung ein Interview mit der Begründung, Historiker hätten den damaligen Medikamenteneinsatz in der Einrichtung ausreichend aufgearbeitet und neue Erkenntnisse lägen nicht vor, ablehnte, so wurde auch der Arbeitsvertrag von Wolfgang Wagner, der als Gärtner in der Einrichtung arbeitete, wenige Tage nach den Dreharbeiten nicht verlängert.

Kommentar zum Medikamententest

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