Spielzeug mit Handicap

Zum Artikel   toy like me

Kinder lieben Spielzeug. Doch nicht immer bieten gestalteten Spielzeug-Einheitsmodelle oder idealisiert ausgearbeitete Puppen à la Barbie und Co eine hohe Identifikation der kleinen Spielzeugbesitzer. Die Spielzeugwelt kennt kaum Behinderungen oder Erkrankungen.
Eine Gruppe von Eltern macht mit der Aktion „Toy Like Me“ auf dieses Problem-Thema aufmerksam. Kinder brauchen Identifikation. Authentische Vorbilder stärken den kleinen Nachwuchs. „Toy Like Me“ setzt sich für lebensechtes Spielzug ein. Mit Erfolg. Unter dem Hashtag #ToyLikeMe laufen immer wieder Postings in den sozialen Netzwerken, die ihre Anerkennung für die Puppen mit Behinderungen zum Ausdruck bringen. Das Thema verfolgen lohnt sich. Schon im letzten Jahr gab es Diskussionen um Spielzeug wie Barbie. Sie stehen in Kritik ein unerreichbares Idealbild zu verkörpern und somit für (manche) Kinder einen eher ungünstigen Einfluss zu haben.

My-Makie

Der britische Spielzeughersteller Makie bietet individuelle Puppen nach Maß direkt aus dem 3D-Drucker, konfigurierbar mit Behinderungen. Fortan gibt es Brillenträger-Puppen, am Stock gehende, mit Hörgeräten versehene Puppen. Auch vor Geburtsmal im Gesicht macht die Firma Makie keinen Halt. (…)

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