Peer Counceling

http://www.reha-recht.de/fachbeitraege/beitrag/artikel/beitrag-d32-2016/

Nach dem aktuellen Referentenentwurf für ein Bundesteilhabegesetz (BTHG) soll die unabhängige Teilhabeberatung, insbesondere in Form von Peer Counseling-Angeboten, gefördert werden (§ 32 SGB IX neu). Auch die UN-Behindertenrechtskonvention verweist bereits auf die Wirksamkeit und Bedeutung dieser Methode. Durch die Verbindung von Professionalität und eigener Betroffenheit bietet sie die Möglichkeit, niedrigschwellig selbstgesteuerte Lösungs- und Bewältigungsstrategien in allen Lebensbereichen zu initiieren. Mittlerweile gibt es in Deutschland zahlreiche Peer Counseling-Angebote mit der Bestrebung nach Professionalisierung und Qualitätssicherung.

Die Autorinnen schließen mit dem Fazit, dass trotz der Vorteile dieser Beratungsform fraglich bleibe, wie sie mit den inhaltlichen Einschränkungen des § 32 SGB IX zu vereinen sei und wie einheitliche Qualitätsstandards hergestellt werden können.

Im zweiten Teil des Beitrages sollen die Ergebnisse einer aktuellen Evaluationsstudie zu Peer Counseling-Angeboten im Rheinland dargestellt werden.

(Zitiervorschlag: Jordan/Wansing: Peer Counseling: Eine unabhängige Beratungsform von und für Menschen mit Beeinträchtigungen – Teil 1 : Konzept und Umsetzung; Beitrag D32-2016 unter http://www.reha-recht.de; 11.08.2016)

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s