Guerilla-Gärtnern

Bekannte Personen

Ein international bekannter Vertreter des Guerilla gardening ist der Brite Richard Reynolds, der neben seinen gärtnerischen Aktionen auch durch Publikationen zum Thema hervorgetreten ist. Gartenguerilleros im deutschsprachigen Raum sind etwa Wilm Weppelmann[13] in Münster, Petrus Akkordeon in Berlin und Maurice Maggi in Zürich.[14] In Belgien wirkt Annemie Maes, die ihre Erfahrungen auch international in Kursen weitergibt.[15]

Vorgehen

Samenbomben

Hauptartikel: Samenbombe

Wie Guerilleros vermeiden Guerilla-Gärtner die offene Konfrontation und bevorzugen abgelegene und unzugängliche Standorte oder führen heimlich „Überraschungspflanzungen“ durch.[1] Für die heimliche Aussaat auf belebten Plätzen werden Samenbomben genutzt.[2] Dies sind Kugeln aus Erde, Ton und Samen. Sie können vom Fahrrad aus auf Verkehrsinseln geworfen oder beim Spaziergang unauffällig fallengelassen werden.[16][8]

 

Moosmilch

Graue Betonpfeiler oder Wände werden mit einem Gemisch aus Buttermilch und Moos bespritzt, teilweise auch hiermit beschriftet. Das Moos begrünt dann bei idealen Voraussetzungen den Beton.[17]

Rechtliche Situation

 (Quelle: Wikipädia)
Guerilla Gardening in Deutschland. Beet mit Begrenzung aus Kieselsteinen.

Erfolgt die Bepflanzung ohne Zustimmung des Grundstückseigentümers oder Pächters, stellt Guerilla Gardening in Deutschland in vielen Fällen eine Straftat dar und kann als Sachbeschädigung verfolgt werden.[6] In der Regel sehen die Gemeinden als für den öffentlichen Raum zuständige Behörde hiervon jedoch ab.[6] Einige Gemeindeverwaltungen begrüßen angesichts des geringen Budgets für Stadtbegrünung sogar die spontanen Pflanzaktionen[10] oder nehmen sie als Anstoß, um über die offizielle Freigabe städtischer Flächen nachzudenken. [11] [12]

Urban Gardening in Problemvierteln

Urban Gardening

Pflanzen Statt TanzenPflanzen statt Tanzen:Guerilla Gardening ist Spiel, Spaß und Kunst

Pflanzen statt Tanzen  

Die klammheimlichen Samenspender

„Guerilla Gardener“ bepflanzen heimlich öffentliche Grundstücke und Blumenkübel. Doch das ist verboten – was die Pflanz-Aktivisten nicht weiter stört. In Berlin sorgen die „Gartenpiraten“ für mehr Grün.

Wie „Guerilla Gardening“ funktioniert, erklären die heimlichen Großstadtgärtner auf ihren Webseiten:

www.gruenewelle.org

www.guerillagardening.org

Siehe auch

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