Hilf Dir selbst, sonst hilft Dir keiner?

Hab ich es nun mit Juristerei , Blockade am Tor und Pfeifkonzert probiert….

nun steh ich hier am Tor,

und bin so angeschmiert als wie zuvor …

Forderung:
„Politische Partizipation von Menschen mit Behinderungen/
chronischen Erkrankungen in den Kommunen stärken!“
Die Interessenvertretung von Menschen mit Behinderungen/ chronischen
Erkrankungen zu stärken und gesetzlich auf eine gefestigte Grundlage
zu stellen: das war und ist bis heute ein besonderer Schwerpunkt unserer
Arbeit. Deshalb hat die Landesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE NRW
e.V. das Projekt „Politische Partizipation in den Kommunen stärken!“
– finanziert durch das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales
NRW (MAIS) und wissenschaftlich begleitet durch das Zentrum für Planung und Evaluation sozialer Dienste (ZPE) der Universität Siegen –initiiert und ausgeführt. Der Schlussbericht ist auf der Homepage der LAG SELBSTHILFE NRW unter http://www.lag-selbsthilfe –nrw.de abrufbar.

Und weiter  liest man bei der LAG:

Es sind in diesen Kommunen auch keine Behindertenbeauf-
tragten oder –koordinator/inn/en eingesetzt worden, weder haupt- noch
ehrenamtlich. Hinzu kommt, dass es nur in 20 % aller Kommunen eine
bereits seit 2004 im § 13 des Behindertengleichstellungsgesetzes NRW
(BBG NRW) geforderte Verankerung der Beteiligung in einer kommunalen
Satzung gibt. Ein Bezug zur UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK)
wird höchst selten hergestellt. „Von einem Paradigmenwechsel kann hier  überhaupt nicht die Rede sein“, das konnten wir in unseren Gesprächen, die größtenteils 2013 zu diesem Thema geführt wurden, immer wiederhören. Das ist nicht akzeptabel, gilt es doch im Sinne von Inklusion viel nachzuholen. Dies geht nur mit der Expertise der Betroffenen. Die LAG SELBSTHILFE NRW plädiert seit Jahren dafür, die politische Partizipation von Menschen mit Behinderungen/chronischen Erkrankungen in der Gemeindeordnung NRW zu verankern und sie wiederholt mit dieser Entschließung erneut diese Forderung:
Auf der Grundlage der UN-BRK und den Erkenntnissen aus dem dreijährigen Projekt fordert die Mitgliederversammlung der LAG SELBSTHILFE NRW e.V. erneut eine volle, gleichberechtigte und direkte Beteiligung von Menschen mit Behinderungen/chronischen Erkrankungen in den Gremien der Kommunen NRW. Die Gemeindeordnung NRW ist entsprechend zu ergänzen.
Abstimmungsergebnis: Einstimmig.

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