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Zwischenstand bei den Teilhabeberatungsstellen

https://kobinet-nachrichten.org/de/1/nachrichten/40356/Ja-zur-dauerhaften-Teilhabeberatung-%E2%80%93-Nein-zur-Reduzierung-der-Berichtspflicht.htm

Veröffentlicht am  von Ottmar Miles-Paul

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Bild: DBR

Berlin (kobinet) Positiv bewertet der Deutsche Behindertenrat (DBR) die meisten Änderungsanträge des Bundesrates zum SGB IX/SGB XII-Änderungsgesetz, die heute (7. Juni) Thema auf der turnusmäßigen Sitzung des Bundesrates sind. „Insbesondere begrüßen wir den Vorschlag, die bislang befristete ´Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung (EUTB)´ dauerhaft zu finanzieren“, erklärte Horst Frehe, Vorsitzender des Sprecherrats des Deutschen Behindertenrates und ergänzt: „Der DBR unterstützt auch ausdrücklich die Einführung eines Budgets für Ausbildung sowie der Grundsicherung im Berufsbildungsbereich.“ Der DBR bedauere allerdings, dass die Bundesländer keine Erhöhung der Freigrenzen für unterhaltspflichtige Eltern fordern.

„Massiv widersprechen die im Deutschen Behindertenrat organisierten Verbände jedoch dem Ansinnen der Länderkammer, die Vorgaben für den Teilhabeverfahrensbericht auszudünnen und mit der Berichtspflicht erst drei Jahre später als geplant zu beginnen“, betont Horst Frehe. Folge man diesem Vorschlag, „dann verkommen alle Bekenntnisse zur Transparenz zu leeren Floskeln“, so der Sprecherratsvorsitzende. Horst Frehe appelliert an die Verantwortlichen der Bundesländer, auf der heutigen Bundesratssitzung kluge Entscheidungen zu treffen und die Anliegen der Betroffenen und ihrer Verbände ernst zu nehmen.

Der DBR ist ein Aktionsbündnis der Behindertenverbände, Selbsthilfe- und Selbstvertretungsorganisationen in Deutschland und engagiert sich seit vielen Jahren für die Rechte von Menschen mit Behinderungen. Im DBR ha

mehr dazu hier:    Erfolge  der unabhängigen Teilhabeberatung   mehr dazu hier

Veröffentlicht am  von Ottmar Miles-Paul

Logo der LIGA Selbstvertretung
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Bild: LIGA Selbstvertretung

Berlin (kobinet) Beim Treffen der LIGA Selbstvertretung ging es gestern in Berlin auch um eine Bilanz der unabhängigen Teilahbeberatung (EUTB). Trotz so mancher Anlaufschwierigkeiten und Herausforderungen verwiesen die Mitglieder der LIGA auf eine Reihe von konkreten Erfolgen der über 500 neuen Beratungsstellen in Deutschland. Diese reichen von persönlichen Budgets, die Kund*innen der Beratungsstellen für sich mit deren Hilfe durchsetzen konnten, über eine verbesserte berufliche Teilhabe bis zur persönlichen Stärkung der Betroffenen.

Obwohl es gerade für so manche Selbstvertretungsorganisation nicht leicht war, von Jetzt auf Gleich ein neues Beratungsangebot aufzubauen und gutes Personal zu finden zeigen sich nach Ansicht der Mitglieder der LIGA Selbstvertretung nach nun gut einem Jahr eine ganze Reihe an Erfolgen des neuen Beratungsangebotes. Einerseits merke man, dass viele behinderte Menschen und Eltern auf ein solches unabhängiges Beratungsangebot förmlich gewartet hätten, so dass es viele Anfragen für Beratungen gäbe. Andererseits sei es bereits häufig gelungen, behinderten Menschen neue Türen zur Teilhabe zu öffnen. Viele behinderte Menschen hätten beispielsweise von den Möglichkeiten eines Persönlichen Budgets oder von Persönlicher Assistenz bisher kaum etwas gehört und mit Hilfe der Beratung habe man hier so manche Erfolge für mehr Teilhabe erzielen können. Auch wachse das Interesse am Budget für Arbeit als Alternative zu einer Arbeit in einer Werkstatt für behinderte Menschen stetig. Gerade auch im Bereich Arbeit sei es immer wieder gelungen, behinderte Menschen dabei zu unterstützen, entsprechende Reha- und Wiedereingliederungsmaßnahmen bewilligt zu bekommen und den Sprung ins Arbeitsleben wieder zu schaffen.

Natürlich gehe es auch um viele allgemeine Frage, zum Beispiel was man für die Beantragung eines Schwerbehindertenausweises tun muss, bzw. wo nötige Unterstung gefunden werden kann. Das Empowerment der Betoffenen spiele dabei eine wichtige Rolle(…)

Wie #barrierefrei sind #Fernlinienbusse? BSK sucht Mobilitäts-Scouts mit #Behinderung für Testfahrten. Mehr Infos: https://t.co/XYIb0SC1xU

— Aktion Mensch e.V. (@aktion_mensch) 22. Januar 2016

 

Unter dem Titel “Was ist eigentlich …” werden unterschiedliche  Fragen und Aspekte erforscht. Das Ziel: Inklusion einfach machen und  Fragen beantworten, die man nicht zu stellen wagte, um Vorurteile  abzubauen. Dabei sind Fragen aus dem Leben von Menschen mit besonderen  Eigenschaften, ungewöhnlichen Überzeugungen, Gefühlsextremisten,
Identitätsdedektive … Lassen Sie sich überraschen! Gastbeiträge sind  willkommen: teilhaben_se@yahoo.

  1. Was ist eigentlich ALS
  2. Was ist eigentlich ein Inklusionsbotschafter
  3. Was ist eigentlich einfache Sprache  ?  einfache sprache in Recklinghausen
  4. gewinnt!  was ist eigentlich Inklusion
  5. Was ist eigentlich ein Catport
  6. Was ist eigentlich das Teilhabegesetz?
  7. Was ist eigentlich  Kunst … Künstlergemeinschaft Ars Anima .
  8. Kunst hängt nicht nur an der Wand- jeder kann malen oder Skulpturen erschaffen. Beispiele in der Künstlersiedlung
  9. Was ist eigentlich eine Petition? – Politik zum Mitmachen
  10. Was ist eigentlich hometreatment?
  11. Was ist eigentlich ein Minensuchhund … und was hat das mit Heimbewohnern zu tun? Qquiche
  12. Was ist eigentlich blind? Informationen  im Fallbeispiel zur Berufsrückkehr .
  13. Was sind eigentlich Rechte von Psychiatrieerfahrenen? Dies erläutert M.Seibt am 8.6.2016 in Bonn Rechte Psychiatrie-Erfahrener 4-2016
  14. Was ist eigentlich ein Genesungsbegleiter-Kommentare zum runterladen PIELAV Experten
  15. Was ist eigentlich TRE ? Bis heute sind überall auf der Welt ganze Bevölkerungsgruppen und manchmal sogar Nationen traumatisiert. Viele dieser Menschen haben keinen Zugang zu Therapien und angewandter Psychologie.Merh hier: TRE- Infos
    Um den verbreiteten Symptomen wie PTSD (Post Traumatic Stress Disorder) und anderen Nachwirkungen von Trauma zu begegnen brauchen wir dringend andere, weiter gefaßte Ansaetze. Der folgende Artikel beschreibt eine alternative Methode der Traumaheilung. Sie hat sofortige Wirkung, kann im Notfall sogar ohne Anleitung von Therapeuten genutzt werden und ist völlig unabhängig von psychologischen und soziologischen Gegebenheiten. Die massenhafte Nutzung anderer Therapien stösst in den Bereichen von Sprache, Religion und Kultur schnell an ihre Grenzen.
  16. Was ist eigentlich ein Sommercamp, und zwar in Duderstadt? Mehr dazu hier
  17. Was ist ein persönliches Budget: Statt über Anbieter sozialer Dinstleistungen  versorgt zu werden, gibt es die Möglichkeit das Geld selber zu beantragen und auch zu bestimmen wofür es verwendet wird. Bei Bedarf kann ein Budgetverwalter helfen.DAS ist Persönliches Budget, mehr hier
  18. WAS ist ein Stigma- und was Antistigma-Arbeit: Dazu auch ein Offener Brief hier