Open Dialog

Das Vorgehen ist an sich schnell erklärt: Auf telefonische Anfrage sucht ein interdisziplinäres Therapeutenteam unverzüglich den Klienten auf, der sich in einer psychotischen Krise befindet. Es folgen in der Regel tägliche Besuche überwiegend zuhause, bis die Krise überstanden ist. Eine stationäre Einweisung in die psychiatrische Klinik wird möglichst umgangen, um Isolation und Stigmatisierung zu vermeiden. Neuroleptika werden nur bei Bedarf in geringen Dosen und zeitlich begrenzt gegeben. Da der Ausbruch einer Psychose in engen Zusammenhang mit emotionalen Problemen in den zwischenmenschlichen Beziehungen gebracht wird, werden die Familie und das soziale Netz des Klienten konsequent in den Behandlungsprozess miteinbezogen. Im „Offenen … Open Dialog weiterlesen

Arbeitsassistenz

Mehr hier:  Arbeitsassistenz im Nebenjob Veröffentlicht am Donnerstag, 14. September 2017 von Ottmar Miles-Paul Corinna Rüffer Bild: Irina Tischer Berlin (kobinet) Behinderte Menschen, die ein paar Stunden die Woche arbeiten möchten, um etwas dazu zu verdienen, bekommen dafür keine Arbeitsassistenz, auch wenn sie nötig wäre. Dies kritisiert Corinna Rüffer, die Sprecherin für Behindertenpolitik der Bundestagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN(…) Arbeitsassistenz weiterlesen

Hartz 4 macht es schlimmer

http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/jobcenter-verschlimmern-hartz-iv-situation-9001592.php Arbeit des Jobcenters ist kontraproduktiv Der Sozialpädagoge untersuchte, welche Hilfen für Langzeiterwerbslose sinnvoll sind, um wieder auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Zudem analysierte er die aktuelle Vermittlungspraxis in den Arbeitsagenturen und Jobcentern. Dabei kam Kratz zu dem Ergebnis, dass das übliche Vorgehen bei der Arbeitsvermittlung weit von dem abweicht, was Erwerbslose benötigen. „So wie die Hilfe derzeit angelegt ist, richten die Jobcenter großen Schaden an. Sie machen mehr kaputt, als dass sie helfen. Das ist ein ganz zentrales Ergebnis meiner Arbeit“, berichtet Kratz gegenüber der Online-Redaktion der „Zeit“. Eines der wesentlichen Probleme bestehe in der Entwertung der bisherigen … Hartz 4 macht es schlimmer weiterlesen

Wahlprüfsteine

Vollständiger Artikel auf Kobinet: Wahlprüfsteine „Im Fokus unserer Erwartungen an die Kandidatinnen und Kandidaten der Bundestagswahl stehen die Themen: Barrierefreies Bauen und Mobilität, Hilfsmittelversorgung und qualifizierte Arbeit für Menschen mit Behinderung. Barrierefreiheit ist eines der Schwerpunktthemen des BSK. Deshalb steht für uns die Forderung nach einer Verpflichtung privater Bauherren zur Barrierefreiheit an oberster Stelle. Interessant auch die Grafik: Der BSK hat alle Wahlprogramme nach den Begriffen: „Menschen mit Behinderung“, „Barrierefreiheit“, die „UN-BRK“ oder „Selbtbestimm Leben“ durchsucht“, stellt Peter Reichert fest. Das Ergebnis sei ernüchternd.   Wahlprüfsteine weiterlesen

Sport und Inklusionskarte

DAS , ob und erfolgreich  Menschen mit Besonderen Bedürfnissen  Sport treiben,ist klar. Verena Bentele weiß das sehr genau. Und welche Vereine sind dafür geeignet? Hier die Inklusionslandkarte wenn man einen Sport sucht. Bitte weitergeben …Wie das olympische Feuer, denn  Sport gemeinsam zu betreiben schließt zusammen, daran zweifelt keiner.Wer hat das besser gemeistert als Verena Bentele?     Unter www.inklusionslandkarte.de erschienen bisher bereits Institutionen, Organisationen und Projekte, die sich mit dem Thema Inklusion beschäftigen und sich auf den Weg gemacht haben, inklusiv zu werden. Zusätzlich können sich Fachleute eintragen, die als ReferentInnen oder AnsprechpartnerInnen für Inklusion zur Verfügung stehen. Die Beauftragte der Bundesregierung … Sport und Inklusionskarte weiterlesen

Nur Fliegen ist schöner…

 Barrierefrei im Flughafenbus. —–Original-Nachricht—– Betreff: PM – SPD Bonn – Nr. 28/2017: Barrierefrei im Flughafenbus: SWB überzeugt mit pragmatischem Vorschlag Datum: 2017-09-05T15:16:34+0200   Sehr geehrte Damen und Herren, beigefügt und untenstehend finden Sie eine Pressemitteilung der Bonner SPD zu unseren Bemühungen um eine barrierefreie Erreichbarkeit desFlughafens Köln/Bonn mit Öffentlichen Verkehrsmitteln. Über eine Berücksichtigung in Ihrer Berichterstattung würden wir uns freuen. Mit freundlichen Grüßen Benedikt Pocha   Pressemitteilung der Bonner SPD Nr. 28/2017   Barrierefrei im Flughafenbus: SWB überzeugt mit pragmatischem Vorschlag  Der Bus zum Flughafen muss barrierefrei und vor allem auch für Menschen mit Rollstühlen nutzbar sein. Das war die Forderung der SPD an … Nur Fliegen ist schöner… weiterlesen

Wahlrecht

Paragraf 13 – eine Schande Veröffentlicht am Montag, 4. September 2017 von Ottmar Miles-Paul Symbol Ausrufezeichen Bild: kobinet/ht Berlin (kobinet) „Paragraf 13 – eine Schande“, so titelt Heike Klovert ihren Kommentar zum Wahlrechtsausschluss behinderter Menschen in SPIEGEL ONLINE. Dabei bezieht sie sich auf den §13 des Bundeswahlgesetzes, der den Wahlrechtsausschluss regelt. „In dem Passus spiegeln sich jedoch Arroganz und die Inkonsequenz, die eines liberalen, demokratischen Staats nicht würdig sind“, so ihr Kommentar. Link zum Kommentar in SPIEGEL ONLINE Wahlrecht weiterlesen

Altersarmut- onlinecheck

  Online-Check schafft Klarheit über Altersarmut Veröffentlicht am Montag, 4. September 2017 von Ottmar Miles-Paul Budget, Geldscheine Bild: Irina Tischer Berlin (kobinet) Ein neues Service-Angebot im Netz hilft Online-Nutzern praktisch und schnell ihr persönliches Altersarmutsrisiko einzuschätzen. Auf der Plattform check.sovd.de stellt der Sozialverband Deutschland (SoVD) einen kostenlosen Online-Selbsttest zur Verfügung. Damit will der SoVD helfen, einer verbreiteten Zukunftsangst zu begegnen, zum Kampf gegen Altersarmut beitragen und über das Thema informieren. Nach einem kurzen Frage-Antwort-Dialog erhalten die Nutzerinnen und Nutzer individuelle Informationen zu ihrer aktuellen Situation und eine erste Orientierung, ob sie in Zukunft von Altersarmut betroffen sein könnten. Zusätzlich stellt der SoVD Lösungsansätze vor, um … Altersarmut- onlinecheck weiterlesen

Mindestlohn für Herz und Hand?

Mindestlohn steigt Mehr Gehalt für Pflegekräfte Stand: 19.07.2017 11:40 Uhr Seitenanfang Pflegekräfte verdienen in der Regel vergleichsweise wenig – diese Erkenntnis hat sich auch in der Politik durchgesetzt. Das Kabinett hat nun eine Erhöhung des Mindestlohns beschlossen. Sie betrifft aber nicht Beschäftigte in Privathaushalten. Der Mindestlohn für Pflegekräfte steigt bis Anfang 2020 in mehreren Schritten auf 11,35 Euro pro Stunde im Westen und 10,85 Euro im Osten. Eine entsprechende Verordnung von Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles passierte das Bundeskabinett in Berlin. Derzeit beträgt der Mindestlohn-Satz für Pflegekräfte 10,20 Euro in Westdeutschland und 9,50 Euro im Osten. Zum 1. Januar 2018 soll er auf … Mindestlohn für Herz und Hand? weiterlesen